Der Stadtrat hat im August 2022 den Wechsel von traditionellen, fest zugeteilten Arbeitsplätzen hin zu einer offenen, dynamischen Büroumgebung beschlossen. Diese neue Arbeitsweise fördert die bereichsübergreifende Zusammenarbeit, steigert die Effizienz und unterstützt innovative Arbeitsmethoden. Gleichzeitig ermöglicht die flexible Arbeitsplatzgestaltung eine optimale Raumnutzung, so dass trotz steigender Anforderungen keine zusätzlichen Büroflächen oder baulichen Erweiterungen erforderlich sind.
Im Mittelpunkt dieser Veränderung stehen eine höhere Produktivität, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden sowie die Positionierung der Stadtverwaltung als moderne und attraktive Institution für Arbeitnehmende. Mit der Einführung des mobil-flexiblen Arbeitens geht die Stadtverwaltung Schaffhausen einen entscheidenden Schritt in Richtung einer modernen, digitalisierten Verwaltung.
Im Sommer/Herbst 2024 wurde die neue Arbeitsumgebung im Rahmen eines Pilotprojekts mit den Umzügen in das neue Stadthaus und das sanierte Haus Eckstein umgesetzt – beide Gebäude wurden gezielt auf die zukünftigen Anforderungen hin erbaut bzw. modernisiert. In den kommenden Jahren soll dieses Konzept sukzessive auf die gesamte Verwaltung ausgerollt werden, wobei einzig die Stadträtinnen und Stadträte weiterhin Einzelbüros nutzen.
Die Mitarbeitenden wurden durch ein umfassendes Change-Programm begleitet und gezielt auf die Neuerungen vorbereitet. Auch für künftige Mitarbeitende wird dieser unterstützende Ansatz fortgeführt, um eine reibungslose Umstellung zu gewährleisten, mögliche Herausforderungen frühzeitig anzugehen und die Akzeptanz der neuen Arbeitsweise zu stärken.
Mit dieser Transformation setzt die Stadtverwaltung Schaffhausen ein starkes Zeichen für eine moderne, zukunftsorientierte und attraktive Verwaltung.